Wenn es nicht nur sauber sondern steril wird

Hygiene ist für ein Krankenhaus Anspruch und Verpflichtung. Unsere Medizintechnikplaner bei RRP haben daher diesem Thema bei der Planung der neuen Zentralsterilisation am Universitätsklinikum Dresden ihre besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Gemeinsam mit dem Leiter des Zentralbereichs Krankenhaushygiene Prof. Dr. Lutz Jatzwauk wurde ein zukunftsweisendes Hygienekonzept für die Reinigung und Versorgung der OP-Güter entwickelt.
Die verunreinigten Instrumente aus dem Operationsbereich kommen direkt in die Zentralsterilisation. Nach händischer Vorreinigung werden diese in den sogenannten Reinigungs- und Desinfektionsautomaten (RDGs) gespült und anschließend vorsortiert bei 134°C dampfsterilisiert. Für hitzeempfindliche Instrumenten können die alternativen Sterilisationsarten mit Fomaldehyd bzw. Plasmasterilisation angewendet werden.
Durch ein spezielles EDV-System wird die Versorgung des OP-Bereichs mittels Fallwagen, also vorgepackter für jede Operation abgestimmte Instrumentarien, sichergestellt. Neben der Bestückung jedes einzelnen Fallwagens über die Dokumentation durch das OP-Personal und das Abräumen der Fallwagen bis zur Ab­rech­nung werden alle Instrumente in der Software erfasst und gesteuert.


Feierliche Einweihung des Chirurgischen Zentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden

Nach 3 Jahren Bauzeit wird der Neubau des Chirurgischen Zentrums am Universitätsklinikum in Dresden von Ministerpräsident Michael Kretschmer, Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Vorstand Prof. Dr. Michael Albrecht feierlich eingeweiht.

Mit dem Neubau verfügt das Universitätsklinikum über eines der effizientesten Krankenhausgebäude Deutschland und gehört zu den modernsten OP-Zentren Europas. In nur 2 Jahren  Planungszeit hat es RRP als Generalplaner geschafft das optimale Verhältnis von geringstmöglicher Verkehrsfläche und höchstmöglicher Nutzfläche und Flexibilität zu generieren. In intensiven Abstimmungen zwischen unserem Planungsteam, Ärzten und Pflegenden sowie dem Bauherrenteam wurden optimale Abläufe in der Krankenhausversorgung sichergestellt, die Patienten wie Personal zu Gute kommen.
Das 5-stöckige Gebäude mit einer Nutzfläche von 11.000 qm beherbergt die chirurgische Notaufnahme, die 2-geschossige OP-Abteilung mit 17 hochmodernen OP-Sälen, die Zentralsterilisation, die Intensivpflegeabteilung sowie weitere Allgemeinpflegestationen. 111 Mio € wurden in den Gebäudekomplex durch den Freistaat Sachsen gemeinsam mit dem Klinikum investiert.

Bild: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus


Spatenstich für den Neubau der Geriatrie

Heute wurde der Spatenstich für den Geriatrie-Neubau am Helios Spital in Überlingen gesetzt.
Das neue, 1-geschossige Gebäude schafft die Voraussetzungen um Menschen ab 70 Jahren nach einem Krankheitsfall oder Unfall möglichst schnell zur Genesung und zur gewohnten Lebensqualität zu verhelfen.
Auf rund 1000 Quadratmeter entsteht in Modulbauweise die neue Geriatrie-Station mit 15 2-Bett-Zimmern. Die Bauarbeiten werden bereits in 5 Monaten fertiggestellt sein, was durch den hohen Grad an Vorfertigung möglich wird.


Sie laufen wieder

Am Dienstag war es wieder so weit: RRP startete beim B2Run im Münchener Olympiapark. Gut gelaunt absolvierten unsere Läufer bei tollem Wetter die Strecke.


Umbau oder Neubau im Zeichen des Brandschutzes

Viele Bauherren von Krankenhäusern stehen vor der Aufgabe die bestehende Bausubstanz in eine neue zukunftsfähige Struktur zu überführen.  Die Beurteilung des baulichen Brandschutzes spielt bei der Entscheidung für oder gegen eine Sanierung eine nicht unerhebliche Rolle. Fritz Galuschka erläutert in seinem Artikel die Problemfelder, denen Bauherren, Architekten und Planer gegenüberstehen.

Der Artikel ist in der Fachzeitschrift “das Krankehaus 7-2018” im W. Kohlhammer Verlag erschienen und kann hier bezogen werden:
https://www.daskrankenhaus.de/de/zeitschrift/das-krankenhaus-72018-25

 


Vorankündigung: Veröffentlichung Praxishandbuch Krankenhausbau

Anfang August erscheint das neue Praxishandbuch “Krankenhausbau” im MWV-Verlag, das sich mit der Interaktion von Architektur, Planung, baulicher Umsetzung, Projekt- und Betriebsorganisation im Krankenhausbau auseinandersetzt. Dabei vermittelt das Standardwerk  in einzelnen Kapiteln alle Themen von der ersten Idee für einen Neu- oder Umbau, über ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zur Inbetriebnahme.

Als Co-Autoren schreiben Marc Rehle und Fritz Galuschka über das barrierefreie Bauen im klinischen Bereich.

 

Hrsg.: Dr. med. Hermann Stockhortst, Prof. Linus Hofrichter, Prof. Dr. med. Andreas Franke
ISBN: 978-3-95466-298-2


Führung durch Europas modernstes OP-Zentrum

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften können sich Mitarbeiter und Jobinteressierte einen ersten Eindruck des neuen OP-Zentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus machen.

In mehreren Führungen wird das Hightech-Gebäude den Interessierten vorgestellt. Besichtigt werden können die OP- und Hybrid-OP-Säle, die Pflegeabteilungen sowie die chirurgische Notaufnahme mit Radiologie.

Der Neubau befindet sich in der Fertigstellungsphase und wird im August eingeweiht. Ab Herbst werden die Abteilungen dann schrittweise in Betrieb genommen.
Das Haus 32 ist für die zukünftigen Patienten und Mitarbeiter optimal konzipiert. RRP hat großen Wert darauf gelegt, die Wünsche der einzelnen Disziplinen und Mitarbeiter zu berücksichtigen um ein hocheffizientes Krankenhausgebäude für die Zukunft zu gestalten.

Der Tag der offenen Tür findet Freitag, den 15. Juni statt. Führungen werden zwischen 15 und 1 Uhr gegeben.

 

Nachtrag zur langen Nacht der Wissenschaften (17.06.18)
Das Sachsen Fernsehen hat einen kurzen Beitrag über den neuen Hybrid-OP der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie veröffentlicht. Dieser kann hier gesehen werden

https://www.sachsen-fernsehen.de/uniklinikum-nimmt-high-end-hybrid-op-in-betrieb-433482/


Druckfrisch: der AKG-Leitfaden zu VgV-Verfahren ist erschienen

Der neue Leitfaden fasst die Umsetzung und Anwendung der VgV im Planungsumfeld von „Bauten für die Gesundheit“ in kompakter Form aufgabenspezifisch auf das Wesentliche zusammenzufassen. Er wendet sich an die Entscheider und Betreiber von Bauten im Gesundheitswesen und versteht sichals ergänzende Vertiefung für den besonderen Anwendungsfall „Bauten für die Gesundheit“.

Der Leifaden steht auf der Website des AKG als Download bereit:

http://www.dev.akg-architekten.de/images/akg_vgv_2018.pdf


Die buildingSMART-Fachgruppe “BIM im Krankenhausbau” geht an den Start

Im Rahmen des 16.buildingSMART-Anwendertages in Nürnberg wurde die Fachgruppe “BIM im Krankenhausbau” gegründet. Die Leitung übernehmen Matthias Schmidt, Marc Rehle und Marc Heinz. In drei Arbeitsgruppen werden die Themenbereiche Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA), Dokumentationssysteme sowie Öffentlichkeitsarbeit weiterentwickelt.

Neben dem Schwerpunkt “BIM im Klinikbau” konnten die Teilnehmer des Anwendertag aktuelle und praxisgerechte Einblicke in verschiede Anwendungen von BIM und digitalen Methoden und Techniken für die Bau- und Immobilienwirtschaft gewinnen.


Das Josefinum feiert sein 100 jähriges Bestehen

Vor 100 Jahren wurde das Josefinum als Säuglingsheim gegründet und hat sich über die Jahrzehnte zu einer der führenden Fachkliniken für Frauen, Kinder und Jugendliche entwickelt.

Zum 100 Jährigen gratuliert auch RRP!
Wir wünschen dem Josefinum, dass die derzeitigen Struktuverbesserungsmaßnahmen das Klinikum baulich fit machen für die nächsten 100 Jahre.

Die laufenden Baumaßnahmen befinden sich im 3. von insgesamt 4 Bauabschnitten. Rd. 160 Mio € Gesamtkosten sind veranschlagt, von denen 81,5 Mio € durch den Freistaat Bayern gefördert werden.